Zurück

Umgebung von Krakau

Umgebung von Krakau

maczuga Herkulesa w Pieskowej Skale
Schluchten und Anhöhen der Krakauer-Tschenstochauer-Hochebene voller Felsrestberge, sanfte Wölbungen des Karpaten-Vorgebirges und grüne Ebenen des Weichselflachlands bilden die Landschaftsvielfalt der Krakauer Umgebung. Jeder Liebhaber aktiver Erholung wird hier etwas für sich finden.

 

OJCÓW UND PIESKOWA SKAŁA  
   
1. Durch die Täler Dolina Prądnika und Sąspówki

Ojców – Grodzisko – Pieskowa Skała – Kalinów – Sąspów – Ojców
18 km, 5 Std. zu Fuß oder mit dem Fahrrad

 

Die Route beginnt in Ojców, führt durch das Prądnik-Tal, auf der roten Route Szlak Orlich Gniazd (Route der Adlerhorste), zum wunderbaren Schloss in Pieskowa Skała. Auf dem Weg passieren wir einige interessante Objekte, unter anderem Ruine der Burg in Ojców, die hölzerne Kapelle Na wodzie (Auf dem Wasser) vom 1901 und eine Burg mit der Kirche und der Einsiedelei der Seligen Salomea. Nach dem Besuch des Schlosses in Pieskowa Skała gehen wir runter auf die Hauptstraße und über die gelbe Route – die gegenüber dem berühmten Inselberg, Maczuga Herkulesa genannt, in den Wald abbiegt - wandern wir nach Kalinów und Sąspów, wo wir direkt unter der Kirche vom 1670 an den Boden des Tals Dolina Sąspowska hinabgehen. Der Wanderweg führt durch eine schöne Schlucht in das Tal Dolina Prądnika und zurück nach Ojców. Die Route mit einigen Änderungen kann man auch mit dem Fahrrad zurücklegen: die Strecke von Ojców nach Pieskowa Skała ist es besser, über die Straße zurückzulegen, und statt der gelben Route nach Sąspów den in der Nähe verlaufenden Radweg, der einen besseren Weg hat, zu wählen.    
  

 
2. Schleife von Ojców

Ojców – Złota Góra – Brama Krakowska – Ojców
9 km, 3 Std. zu Fuß

Die Tour beginnt in Ojców mit dem Anstieg nach der grünen Route zu den Ruinen des Schlosses. Dann führt die Route zum Parkplatz auf Złota Góra, woher sie steil durch den Wald bis das Tal Dolina Sąspowska absteigt. Hier gehen wir über die gelbe Route, biegen links ab und gehen nach ihren Zeichen bis zur Mündung ins Tal Dolina Prądnika. Weiter steigen wir über die schwarze Route zu der für Besucher zugänglichen Grota Łokietka an, und dann gehen wir über die blaue Route der Schlucht Ciasne Skałki hinunter, bis zum Felsentor Brama Krakowska. Fast direkt gegenüber von ihm erheben sich malerische Felsen von Dolina Prądnika, zwischen welchen der Eingang zur Höhle Jaskinia Ciemna zu finden ist, auch teilweise für Besucher zugänglich. Von dem Tor Brama Krakowska gehen wir über die rote Route Szlak Orlich Gniazd nach Ojców zurück.

 
   
KOBYLANY, BOLECHOWICE  
   

3. Die Täler Dolinka Kobylańska und Bolechowicka

Będkowice – Kobylany – Karniowice – Wierzchowie – Murownia
11,5 km, 3,5 Std. zu Fuß 

Wir starten vom Zentrum von Będkowice, woher wir über die gelbe Route in das Tal Dolina Kobylańska absteigen. Dort wandern wir über den Weg, der unter immer höheren Felsen mit fantastischen Formen führt - Dolina Kobylańska ist das beliebteste Klettergebiet in der Gegend von Krakau. Vor den Gebäuden von Kobylany biegt die Route nach links ab und führt nach Karniowice. Es gibt hier ein wunderschönes Herrenhaus aus dem 17. Jh. Weiter marschieren wir zu dem berühmten Tor Brama Bolechowicka. Beeindruckende Felsen bilden hier das große, weiße Tor aus Kalkstein. Die gelbe Route führt in den oberen Teil des Tals, und dann, an Zelków vorbeigehend, nach Wierzchowia in dem Tal Dolina Kluczwody. Dort, am Fuße der Felsen gibt es einen Eingang in die herrliche Höhle Wierzchowska Górna. Der Route folgend, erreichen wir das Dorf Murownia, gelegen an der Straße Kraków – Olkusz.

 
   

4. Unter dem höchsten Felsen der Jura

Kobylany – Zelków – Bolechowice – Gacki – Wierzchowie – Bębło – Kobylany
27 km, 2,5 Std. mit dem Fahrrad

Die Route führt entlang dem roten Radweg. Vom Zentrum von Kobylany fahren wir in den oberen Teil des Tals Dolina Kobylańska. Durch ein steiles kleines seitliches Tal gelangen wir in die Hochebene, kommen nach Zelków an, und durch eine steile Abfahrt erreichen wir Bolechowice. Die Route führt uns nach Gacki und steigt wieder auf die Hochebene an, und schließlich steigt steil durch den Wald bis ins Tal Dolina Kluczwody ab. Das Tal aufwärts, den Pfad zuerst hinauf, und dann durch die asphaltierte Straße, kommen wir zu der Höhle Wierzchowska Górna an. Dann führt die Route nach Bębło und durch den Feldweg hinunter in das Tal Dolina Będkowska. In der Nähe gibt es die nächste für Besucher zugängliche Höhle - Nietoperzowa (Fledermaushöhle). Durch das malerische Tal führt ein bequemer Weg. Die letzte Strecke der Route ist ein sehr steiler Anstieg über eine Asphaltstraße nach Kobylany.

 
   
MIECHÓW  
   

5. Auf dem Schlachtfeld von Racławice

Miechów – Nasiechowice – Racławice – Dale – Góry Miechowskie – Kalina-Rędziny – Miechów
35 km 3 Std. mit dem Fahrrad

In Miechów, wo die Tour beginnt, ist es empfehlenswert, sich für einen Moment an der Basilika vom heiligen Grab aufzuhalten. Der ehemalige Tempel des Ordens vom Heiligen Grab wurde im 13. Jh. errichtet, jedoch später im barocken Stil umgebaut. Der hohe Turm wird mit einem charakteristischen Kugel gekrönt, der aus vielen Orten um Miechów zu sehen ist. Wir verlassen die Stadt und fahren in Richtung Süd-Ost durch den grünen Radweg - eine kleine Straße durch Wymysłów, Zarogów und Pojałowice nach Nasiechowice. Am Rande von Nasiechowice sehen wir Zeichen des roten Radwegs Szlak Kościuszkowski, der von Krakau zum Schlachtfeld von Raclawice führt. Der roten Route folgend, legen wir die Strecke von Nasiechowice nach Racławice zurück. Nach Überqueren des Tals von Ścieklec steigen wir auf den Hügel über Racławice an. Es ist empfehlenswert, im Dorf Orte zu besuchen, die mit der berühmten, hier am 4. April 1794 ausgetragenen Schlacht verbunden sind. Polnische Truppen unter dem Kommando von General Tadeusz Kościuszko besiegten damals das Korps der russischen Soldaten. Um nicht den gleichen Weg nach Miechów zurückzufahren, überqueren wir im Zentrum von Racławice die Straße Nr. 783 (Miechów – Skalbmierz) und folgen der Seitenstraße zum Dorf Dale. Hier biegen wir links ab und fahren entlang der Bebauung, dann erreichen den Waldrand, wo wir auf der Abzweigung nach rechts abbiegen. Durch den Wald steigen wir zu den Bergen Góry Miechowskie an. Von hier aus fahren wir durch den Kamm der Hügel nach Kalina-Rędziny und nehmen die Straße Nr. 783, die nach Miechów führt.

 
   
OŚWIĘCIM, ZATOR  
   

6. Kleine Kirchen der Region um Oświęcim

Oświęcim – Grojec – Osiek – Nidek – Głębowice – Polanka Wielka – Poręba Wielka – Oświęcim
44 km 4 Std. mit dem Fahrrad

Die Tour verläuft von Oświęcim über den gelben Radweg und weiter führt über Pfade durch die hügelige Umgebung. Der erste interessante Ort auf der Route ist Grojec, wo eine Holzkirche aus dem 17.-18. Jh. und ein Schloss aus dem 19. Jh. zu sehen sind. An der Straße von Grojec nach Osiek ist es empfehlenswert, sich auch an dem Bienenzucht-Freilichtmuseum aufzuhalten. Die nächste Attraktion entlang der Route ist eine schöne Holzkirche aus dem 16. Jh. in Osiek. In dieser Ortschaft ist es auch wert, ein Schloss aus dem 18. Jh., umgebaut im orientalischen Stil Mitte des 19. Jhs., zu besichtigen. Weitere Holzkirchen aus dem 16. Jh. befinden sich in Nidek und Głębowice. In sehr gutem Zustand ist das klassizistische Schloss mit einem alten Park erhaltenen geblieben. In seiner Umgebung erhebt sich die nächste Holzkirche der Region um Oświęcim, die wie die oben genannten aus dem 16. Jh. stammt. Die letzte der Kirchen entlang der Route steht in Poręba Wielka und wurde auch im 16. Jh. gebaut. In Poręba ist auch ein klassizistisches Schloss inmitten eines großen Parks.

 
   

7. Im Tal Dolina Karpia

Oświęcim – Dwory II – Las – Przeręb – Podolsze – Zator
22 km 1,5 Std. mit dem Fahrrad


Die vorgeschlagene Route ist ein Fragment der blau markierten Route Greenways. Die Tour führt neben den größten Fischteichen im Tal der Weichsel, die Natur-Hauptattraktion der Region um Zator und Oświęcim sind. In der Nähe von Stauseen nisten sehr viele Wasservögel. Hier sind auch zahlreiche Storchennester zu sehen, die gerne auf den breiten Feuchtwiesen nach Beute suchen.

 
   
WADOWICE  
   

8. Auf Groń Jana Pawła II

Gorzeń Górny – Ponikiew – Groń Jana Pawła II – Gorzeń Górny
21 km 7 Std. zu Fuß

Von Wadowice aus, der Geburtsstadt von Papst Johannes Paul II., kann man die Tour in Beskid Mały starten. Der Papst ging von hier aus auf den sich über die Stadt erhebenden Gipfel von Leskowiec. Unsere Tour beginnt jedoch in Gorzeń Górny, hinter Wadowice, an der Kreuzung der Landstraße Nr. 28 mit der Straße nach Ponikiew. Wir gehen zuerst über die schwarze Route zum oberen Teil des Tals von Ponikiewka hinauf, und überqueren dann den Hang von Iłowiec. Wenn wir schon auf der gelben Route sind, besteigen wir den Berg und wandern zu dem Pass Przełęcz Panczakiewicza. Weiter erreichen wir entlang der blauen Route das Zentrum von Ponikiew, dann durch das seitliche bewaldete Tal zu dem Pass Przełęcz pod Gancarzem. Von hier aus ist es schon nicht mehr weit auf Groń Jana Pawła II. mit der PTTK-Herberge und einer Kapelle und auf den Gipfel von Leskowiec (922 m ü.d.M.). Für den Rückweg ist es am besten, die gelbe Route zu wählen, die durch Gipfel von Królewizna und Kamień führt. Die Route bringt uns zurück zur Straße Nr. 28, zum Ausgangspunkt.

 
   

9. Zwischen den Teichen und Hügeln

Wadowice – Inwałd – Andrychów – Wieprz – Wadowice
40 km 4,5 Std. mit dem Fahrrad

Die Route führt von Wadowice zunächst über den roten Radweg. Zuerst kommen wir in Inwałd an, wo sich ungewöhnliche Attraktionen befinden - ein Miniaturpark, wo berühmte Gebäude aus aller Welt präsentiert werden, sowie ein Dinosaurierpark - Dinolandia. Die zweite Station auf der Route ist Andrychów, woher wir durch den schwarzen Radweg über Wieprz an die malerischen Fischteiche im Tal Dolina Wieprzówki gelangen. Hier finden wir den blauen Radweg, durch den wir nach Wadowice zurückkommen. Auf dem Weg passieren wir auch die im kleinen Tal, zwischen hohen Hügeln gelegenen Teiche Frydrychowice.  

 
   
WIELICZKA  
   

10. Auf den Kämmen von Pogórze Wielickie

Wieliczka – Siercza – Dobranowice – Biskupice – Lednica Górna – Wieliczka
25,5 km 2,5 Std. mit dem Fahrrad

Pogórze Wielickie ist ein malerisches Gebiet, aber sehr hügelig, was jede Menge von Anstiegen auf der Route bedeutet. Die Belohnung sind weite, schöne Ansichten. Die Tour führt vom Zentrum von Wieliczka, entlang dem roten Radweg. Wir fahren an dem Salzgrafenschloß und dem Eingang in das historische Salzbergwerk vorbei, und dann steigen wir nach Siercza auf, um durch Pawlikowice und Koźmice Małe in das Tal dolina Wilgi abzufahren. Von hier aus wartet auf uns ein langer und steiler Anstieg nach Dobranowice, wieder eine Abfahrt in das Tal und der nächste Anstieg nach Biskupice. Hier ist es wert, für eine Weile zur gotischen, auf einem Hügel errichteten Kirche abzubiegen. Von Biskupice aus fahren wir in Richtung Wieliczka. Wir legen einige niedrigere Kämme zurück und durch Lednica Górna, bekannt für originelle Osterbräuche (Siuda Baba), kommen wir in die Stadt. Bevor wir das Zentrum erreichen, sollten wir die hölzerne St. Sebastiankirche aus dem 16. Jh. sehen.

 
   

11. Durch Vorgebirge nach Dobczyce

Wieliczka – Lednica Górna – Hucisko – Dziekanowice – Dobczyce
22 km 7 Std. zu Fuß

Die Tour führt durch die gelbe Route, am Stadtrand von Wieliczka gehen wir an der hölzernen St. Sebastiankirche vorbei. Dann steigen wir auf den höchsten Gipfel in der Gegend der Stadt, Chorągwica, hinauf, und wandern nach Hucisko, wo es ein Haus von Tadeusz Kantor mit einem großen Denkmal-Stuhl gibt. Bevor wir Dobczyce, die letzte Station auf der Route erreichen, ist es wert, sich in Dziekanowice an der Kirche aus 12. Jh. aufzuhalten, die auf einem steilen Hügel über dem Tal Dolina Raby schön platziert ist.

 

 
   
NIEPOŁOMICE  
   

12. Urwaldwildnis

Niepołomice – Leśniczówka Przyborów – Uroczysko Osikówka – Stanisławice 
18 km 4,5 Std. zu Fuß

Die Wanderung beginnt in Niepołomice. Hier kann man ein Renaissance-Königsschloss und eine gotische Kirche mit barocker Kapellen besichtigen. Wir starten vom Marktplatz über die grüne Route. Gleich hinter den letzten Häusern betreten wir den Wald und dann kommen zum Querwaldweg an, auf dem wir links (nach Osten) abbiegen. Wir erreichen Droga Królewska (Königliche Route) - eine Route, durch die polnische Monarchen sich auf die Jagd in den tiefen Urwald begaben. In Sitowiec gehen wir an einer kleinen Eiche, die an der Stelle einer mächtigen Stefan Batory-Eiche gepflanzt wurde, sowie am Friedhof aus dem Ersten Weltkrieg vorbei. Weiter passieren wir Dąb Augusta (August-Eiche) und gelangen zum Forsthaus Przyborów. Hier verlassen wir die Route Droga Królewska und biegen rechts (nach Süden) ab. Wir besteigen die Erhebung von Kobyla Głowa und nach Abbiegen in aneinander folgende Straßen zwischen Waldeinheiten erreichen wir den Friedhof im Wildnis Osikówka. Hier wurden polnische Soldaten, die im September 1939 gefallen sind, begraben. Die Tour endet an der Bahnstation in Stanisławice. 

 
   

Sehenswert:
Ojców-Nationalpark
, landschaftlich unglaublich schöner Park mit interessanten Denkmälern: Schloss in Pieskowa Skała, Festungsruine in Ojców, Kapelle Auf dem Wasser, Kirche und Einsiedelei der sel. Salomea in Grodzisk
Krakauer Kleintäler, märchenhafte Juraschluchten mit eindrucksvollen Felsen
Adlernester-Route, welche die an Felsgipfeln erbauten Schlösser, die sog. Adlernester, verbindet und u.a. entlang der Schlösser in Korzkwia, Pieskowa Skała, Rabsztyn führt
Niepołomice-Urwald, einst beliebtestes Jagdrevier polnischer Könige, heute ein Gebiet, wo in einem speziellen Reservat Wisente Zuflucht gefunden haben
Racławice, Ort der berühmten Schlacht der Kościuszko-Aufständischen gegen die russische Armee
Wieliczka, weltberühmt durch sein Salzbergwerk, das auf der UNESCO-Liste steht, von hier aus können Routen ins malerische Vorgebirge genommen werden
Wadowice, die Stadt des Papsts Johannes Paul II, ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für Wanderungen durch die Kleinbeskiden
Kleine Holzkirchen der Oświęcim-Region, die sich auf der Holzarchitektur-Route befinden und die an die reichhaltige Geschichte dieses Gebiets erinnern und mit der Schönheit ihrer Architektur beeindrucken
Karpfental, der größte Teichkomplex im Weichseltal, ein Gebiet, wo Karpfen schon seit dem Mittelalter gezüchtet werden, gleichzeitig Zufluchtsort vieler seltener und bedrohter Vogelarten.  

 

Multimedia

Spielen Spielen

Verknüpfte Assets