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Cerkiew prawosławna Gorlice

Orthodoxe Kirche in Gorlice

Orthodoxe Kirche in Gorlice
Św. Maksyma 2, 38-300 Gorlice Touristische Subregion: Beskidzki
tel. +48 183526989
Angebote der Objekte: Filmen erlaubt, Fotografieren erlaubt
denkmalgeschütze Objekte: Sakraldenkmäler
Die Region Gorlice ist eine Gegend, in der Menschen verschiedener Religionen, Traditionen und sogar Religionen leben, sich gegenseitig respektieren und sich in ihrem Alltag unterstützen.
In Gorlice leben neben Anhängern der römisch-katholischen Kirche u.a. orthodoxe und griechisch-katholische Christen. 1991 weihte seine Eminenz, der Metropolit Bazyli die Kirche der hl. Dreifaltigkeit, deren Bau 1986 begonnen worden war. Den historischen Quellen zufolge gab es schon im 15. Jh. in Gorlice eine christlich-orthodoxe Kirche. Eine aus dieser Kirche stammende Ikone des hl. Nikolaus kann man in einem Museum in Lemberg bewundern. Die heutige Kirche, im byzantinisch-russischen Stil entworfen, hat den Grundriss des griechischen Kreuzes und ist von einer Hauptkuppel und fünf kleineren Kuppeln bekrönt. Sie bildet eine Art Denkmal, gewidmet dem Märtyrertod von Pater Maksym Sandowycz, der beschuldigt wurde, Russland zu unterstützen und am 6. September 1914 ohne Gerichtsurteil von den österreichischen Soldaten im Hof des Gerichtsgebäudes von Görlitz erschossen wurde. 1994 fand in der orthodoxen Kirche von Görlitz die feierliche Heiligsprechung Paters Maksym statt. Es war die erste Heiligsprechung in der Geschichte der christlich-orthodoxen Kirche in dieser Region. Im Inneren der Kirche besonders sehenswert ist die Ikonostase, die aus einer der in der Nachkriegszeit zerstörten Kirche in Bieszczady stammt. 1999 wurde im Pfarrhaus das Diözesanmuseum eröffnet.
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