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Krynica-Zdrój

Krynica-Zdrój

Krynica-Zdrój
Geöffnet:
Erreichbarkeit: ganzjährig geöffnet
Nowotarskiego 9/4, 33-380 Krynica-Zdrój Touristische Region: Beskid Sądecki i Niski
Touristische Unterregion: Beskidzki
Service und Erleichterungen während des Aufenthaltes: Massage, Sauna
Kur-, Wellness- und SPA-Angebote: Heilbad
Parkplätze: Parkplatz
Lage: im Gebirge, in der Stadt
Heilbehandlungen: Balneotherapie, Physiotherapie, Unterwassermassage, Inhalation, Andere, Jonoforese, Kryotherapie, Bäder, Massage, Packungen, Sauna, Ultraschall
Heilbehandlungen: Mikroklima, Heilwasser
Krankheitsbehandlungen: Frauenkrankheiten, Bewegungsapparat und Rheumatismus, Harnwegssystem, Atemwegssystem, Verdauungssystem
In den Bergtälern der Sandezer Beskiden liegt Krynica-Zdrój, das als Perle polnischer Kurorte bezeichnet wird. Die stilvollen Pensionshäuser, ruhige Grüngebiete und ein Boulevard vor dem Kurhaus tragen zur unvergleichlichen Stimmung bei. Die Kurgäste wandeln hier zwischen der Trinkhalle und den Sanatorien oder hören dem Kurhausorchester zu, das im Sommer täglich auftritt. Sie können auch bei vielen wichtigen Kulturereignissen teilnehmen, durch welche die Ortschaft bekannt ist.
Die Mineralquellen von Krynica sind schon seit dem 17. Jh. bekannt. Den Anfang des Kurorts stellte das 1794 errichtete „Kleine Haus“, das 10 Jahre später zur ersten Badeeinrichtung wurde. 1807 wurde Krynica offiziell als Kurort anerkannt. Es war ein kleines Lemkendorf bis zu dem Augenblick, als Józef Dietl 1856 die wertvollen Mineralquellen, die hier aus dem Erdinneren hervorsprudeln, bekannt machte. Dietl, Professor der Jagiellonen-Universität und verdienter Stadtpräsident von Kraków, gilt als Vater der polnischen Heilquellenkunde. Ihm ist es zu verdanken, dass in Krynica zahlreiche Kurobjekte wie etwa, Stare Łazienki (Alte Bäder), Dom Zdrojowy (Kurhaus), die Haupttrinkhalle, sowie der Boulevard und das Modrzewiowy Theater entstanden sind. Bald schon wurde die Ortschaft zu einem der gefragtesten Badeorte. „Zu den Wässern“ begab sich die gesellschaftliche und künstlerische Elite Polens. Es kamen berühmte Kunstmaler hierher: Jan Matejko, Artur Grottger, Schriftsteller und Dichter: Konstanty Ildefons Gałczyński, Henryk Sienkiewicz, Schauspieler: Ludwik Solski und Helena Modrzejewska, doch am meisten mit Krynica verbunden war der weltberühmte Opernsänger Jan Kiepura. Er erholte sich gerne hier und hatte sogar eine elegante Pension, Villa Patria, errichtet. Das ihm gewidmete Jan-Kiepura-Europäische-Festival stellt das wichtigste Kulturereignis, zu dem die berühmtesten Sänger aus ganzer Welt kommen. Ein Teil der Festivalaufführungen findet unter freiem Himmel, auf dem Boulevard des Kurorts statt und knüpft somit an die Bräuche von Kiepura an, der spontan an unterschiedlichen öffentlichen Orten aufzutreten pflegte.

Die Mineralquellen von Krynica stammen aus 23 Quellen, angeführt von der populärsten „Kryniczanka“. Die hiesigen Wässer sind stark kohlendioxidhaltig, alkalisch, kalk- und eisenhaltig. Die Mehrheit der Quellen von Krynica ist in den öffentlichen Trinkhallen zugänglich, v.a. in der Haupttrinkhalle. Vor dem Eingang zum modernen Objekt sprudelt „Zdrój Główny“ (Hauptquelle), das Symbol des Kurorts von Krynica hervor. In der Trinkhalle können Heilwässer von den Quellen „Jan“, „Zuber“, „Tadeusz“ und „Słotwinka“ zu sich genommen werden. Die Trinkhalle Słotwinka im Park Słotwiński ist das älteste erhaltene Gebäude in Krynica-Zdrój, ursprünglich errichtet im Jahr 1806 an der Fußgängerzone im Zentrum des Kurortes, wo sich heute die Haupttrinkhalle befindet. Die dritte Trinkhalle ist der Jan- und Józef-Pavillon aus der Vorkriegszeit, wo den Besuchern zwei Quellen mit diesen Namen zur Verfügung stehen. Mineralquellen: “Jan”, “Józef”, “Kryniczanka”, “Mieczysław”, “Słotwinka”, “Tadeusz”, “Zdrój Główny”, “Zuber I, II, III, IV”.

Der Aufenthalt in Krynica muss sich nicht nur auf die Kur beschränken, denn es gibt viele touristische Attraktionen sowohl im Kurort selbst, als auch in seiner Umgebung. Ein Spaziergang über den Hauptboulevard der Stadt bietet die Möglichkeit die historischen Gebäuden zu besichtigen.
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