Podhale und die Tatra

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Podhale und die Tatra gehören zu den Regionen von Polen, die von Touristen am meisten besucht werden. Kein Wunder, denn Zakopane gilt aus vielerlei Gründen als ein Phänomen und zwar vom europäischen Rang. Hinzufügen können wir noch dazu die Naturvorzüge des Tatra-Nationalparks (traumhafte Täler und Gipfel, malerische Bergwanderwegen), die Radwege, die einmalige Architektur, professionelle Skipisten und die leckere Küche der Goralen. Und das ist erst der Anfang der Erzählung über die Vorzüge der Region! Podhale charakterisiert sich durch enge Verbundenheit mit der Tradition, die Einwohner haben hier sehr emotionales Verhältnis zu den volkstümlichen Elementen und zur Folklore, mit deren Erscheinungen Sie fast überall in Berührung kommen. Wir laden Sie auf die faszinierende Reise durch Podhale ein!

Hinter den Bergen, hinter den Wäldern…

Podhale ist ein echtes Paradies für Naturfreunde und ein Mekka für Touristen, die gerne wandern. Die Region besteht aus „Felsen-Podhale” (dessen Südgrenze u.a. Zakopane bildet) und „Unteres Podhale”. Entlang der polnischen Grenze erstreckt sich das Tatra-Gebirge, das durch den Tatra-Nationalpark geschützt wird. Die historische Hauptstadt der Region ist Nowy Targ, die wichtigste und unter den Touristen beliebteste Ortschaft ist jedoch die „Winterhauptstadt Polens” – Zakopane.

Die Schönheit der Tatra-Landschaft können wir beim Bergwandern bewundern, darunter auf jenen Wanderwegen, die die Besteigung der Tatra-Gipfel miteinschließen – Kasprowy Wierch, Giewont bzw. Rysy - des höchsten Gipfels in Polen (2499 m ü.d.M.). Besonders schöne Bergaussichten bieten die Gondelbahn auf Gubałówka, die Seilbahn auf Kasprowy Wierch bzw. der Sessellift auf Butorowy Wierch. Die erfahrenen Touristen wiederum, für die die Tatra-Wanderwege keine Geheimnisse darstellen, können sich auf den Adlerpfad (Orla Perć) wagen – einen der schwierigsten ausgeschilderten Wanderwege von ganz Tatra. Die Wanderungen durch Berge und Täler erleichtert und bereichert ein Netz aus malerisch gelegenen Berghütten, z.B. am See Meeresauge oder im Tal Pięciu Stawów.

Die Berggipfel sind jedoch nicht alles, die Tatra das sind auch schöne, durch die Bäche geschaffene Täler, stimmungsvolle Höhlen und klare Seen. Die am meisten besuchten Täler sind: Rybiego Potoku, Kościeliska, Chochołowska, Gąsienicowa, Pięciu Stawów, Roztoki, Strążyska oder Białego. Im Kościeliska-Tal besteht die Möglichkeit, eine der für Touristen zugängliche Höhlen zu besichtigen: Mroźna, Raptawicka, Mylna, Obłazkowa und Smocza Jama. Die Waldwiese Chochołowska wiederum ist am schönsten im Frühling, wenn dort die lilafarben blühenden Krokusse zu schimmern beginnen.

Das charakteristische Element der Tatra-Natur bilden die unglaublich schönen Bäche, Seen (hier auch Teiche genannt) und Wasserfälle. In der Tatra haben ihren Anfang Flüsse, die sowohl aus diesem Gebirge als auch aus ganz Podhale ihr Wasser schöpfen: der Weiße und der Schwarze Dunajec sowie Białka. Einer riesigen Beliebtheit erfreut sich der See Meeresauge, sowie der auf dem Weg dorthin liegende Wasserfall Wodogrzmoty Mickiewicza. Wir empfehlen außerdem die Täler Pięciu Stawów und Gąsienicowa, mit jeder Menge Seen, hoher Gipfel und üppiger Pflanzenwelt. Man sollte vor allem ganz nah an Wielka Siklawa herangehen - den größten Wasserfall Polens.

Bemerkenswert ist außerdem das Moorschutzgebiet „Bór nad Czerwonem” in Nowy Targ, das zu den ältesten Naturschutzgebieten Polens zählt. Auf seinem Gelände befindet sich ein spezieller Naturlernpfad und eine Aussichtsplattform, von der aus man die Gebirgszüge um den Nowy Targ Talkessel bewundern kann. 

Die Mutigen unter Ihnen können Rundflüge über Tatra oder Gorce in Anspruch nehmen, die vom Städtischen Flugplatz in Nowy Targ angeboten werden.

Große und kleine Kirchen und Kapellen

Die Visitenkarte der Region bildet die Holzarchitektur, sowohl sakrale als auch profane, doch es fehlt auch nicht an gemauerten kleinen Schmuckstücken. Die Stammbewohner der Region sind für ihre Religiosität bekannt, was sich in den echten Schätzen der Baukunst in Form von Kirchen und Holzkapellen widerspiegelt.

Beginnen wir unsere Wanderung auf der Route der Kirchen von Podhale in Nowy Targ, hier nämlich befinden sich die Kirchen St. Katharina, deren Anfänge bis ins Jahr 1346 zurückreichen, sowie St. Anna aus dem 15. Jh. Nowy Targ ist ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für Reisen zu weiteren Schätzen der lokalen Architektur, z.B. zu dem 10 km westlich gelegenen Sanktuarium der Muttergottes von Ludźmierz in Ludźmierz, mit seinem prachtvollen Rosenkranzgarten mit Denkmal Johannes Paul II. Von Nowy Targ aus können wir außerdem in Richtung Czorsztyn fahren, was in vielerlei Hinsicht eine ausgezeichnete Wahl sein wird! Einerseits können wir dort die Naturvorzüge von Felsenstreifens der Pieninen und des Gorce-Gebirges genießen, andererseits – die Schätze der Sakralarchitektur von Podhale bewundern. Die Rede ist hier vor allem von der hölzernen gotischen Kirche Erzengel Michael in Dębno Podhalańskie, die in die Weltkulturerbe von UNESCO eingetragen wurde. Sie liegt außerdem auf der Route der Holzarchitektur, ebenso wie andere kostbare Holzbauten in der Nähe: die Kirche in Harklowa oder die Kirche Hll. Dreifaltigkeit und Antonius in Łopuszna. In der letzteren hat interessanterweise Pater Prof. Józef Tischner seine Jugend verbracht. Man sollte dabei einen Blick in das ihm gewidmete kleine Museum, sog. Tischnerówka werfen sowie eine kurze Besinnungspause an seinem Grab auf dem örtlichen Friedhof anlegen.

In Zakopane sollte man unbedingt die Kirche Muttergottes von Tschenstochau mit der Familienkapelle der Gąsienica und den benachbarten Alten Friedhof na Pęksowym Brzyzku besuchen, wo fast jedes Grabmal ein echtes Kunstwerk ist! Eines Besuches wert ist auch das Sanktuarium der Muttergottes von Fatima in Krzeptówki, errichtet als Dank für die Rettung des Lebens von Johannes Paul II nach dem Attentat von 1981. Wir können auch zu Jaszczurówka gehen, wo man die hölzerne Herz-Jesu-Kapelle bewundern kann, die in Zakopane-Stil errichtet wurde. Ihr Architekt, Stanisław Witkiewicz hatte einen riesigen Einfluss auf die Entwicklung der Kultur und Architektur von Zakopane um die Wende des 19. auf 20. Jh. Von Jaszczurówka fahren wir nach Norden in die Ortschaft Bukowina Tatrzańska mit der Herz-Jesu-Kirche, dann weiter nach Białka Tatrzańska - dort befindet sich die Kirche der Hll. Apostel Simon und Judas Thaddäus.

Schatztruhe des Wissens

Die Volkskultur von Podhale kann man in zahlreichen Museen kennenlernen, die eine beliebte touristische Attraktion für Besucher aus ganz Polen und sogar aus Europa darstellen. Genauso gerne besucht werden sie von den Einwohnern von Podhale. Es sind keine leeren Worte, denn die Anzahl der Museumsbesucher ist hier doppelt so hoch wie in anderen Teilen des Landes. Womit sollte man beginnen? Vor allem mit dem Dr. Tytus-Chałubiński-Tatra-Museum in Zakopane. Das Museum, das nach dem Entdecker von Zakopane und der Tatra genannt wurde, ist eine echte Schatztruhe des Wissens über die Natur, Kultur und Kunst von Podhale. Es lohnt sich auch ein Besuch in einzelnen Filialen des Tatra-Museums wie das Museum des Zakopane-Stils in der Villa „Koliba”, Museum des Chochółow-Aufstandes in Chochółow oder Adelshaus von Łopuszna.

Denjenigen, die die Geschichte der Region besser kennenlernen möchten, empfehlen wir das Podhale-Museum in Nowy Targ, im ehemaligen Rathaus untergebracht, sowie das Museum des Kampfes und des Martyriums „Palace” in Zakopane, das während des 2. Weltkriegs Schauort von Kriegsverbrechen war. Besonders erschütternd sind die an den Wänden erhaltenen Aufzeichnungen der von der Gestapo inhaftierten Insassen. Wenn jemandem Museumsbesuche langweilig vorkommen, so wird ihn Podhale schnell etwas Besseres belehren. Wir empfehlen Ihnen dafür die Route durch die Natur und Architektur der Region, den Ausflug beginnt man dabei am besten an dem überaus modernen Objekt des Zentrums für Ökologische Bildung des Tatra-Nationalparks mit dem landesweit größten Tatra-Modell und dem 4D-Kino bzw. am Zentrum für Promotion und Schutz der Moorlandschaft in Chochółow.

Der Besuch am Fuße der Tatra ist eine einmalige Gelegenheit, Objekte der Podhale-Architektur und des Zakopane-Stils kennenzulernen. Besonders empfehlen wir Ihnen das lebendige Freilichtmuseum in Chochółow, wo die Einwohner immer noch in gepflegten Holzhütten wohnen oder einen Spaziergang durch die Straße ul. Kościeliska in Zakopane. Den Zakopane-Stil bewundern kann man bei einem Besuch in der Villa Roter Hof – Zentrum der Einheimischen Kultur sowie in den auf hohen Sockeln errichteten Villen: Pod Jedlami, Oksza, Koliba, die mit lokalen Zierelementen geschmückt sind. Oder wie wäre es mit einem Ausflug auf den Spuren der bekannten Persönlichkeiten der Region? Zakopane lädt sie zu den biografischen Museen ein: Kornel-Makuszyński-Museum, Karol-Szymanowski-Museum in der Villa Atma oder Jan-Kasprowicz-Museum auf Harenda. Einen wichtigen Platz in den Herzen der Einwohner der Region hat Sabała – der Homer der Tatra, Barde und Geschichtenerzähler, dessen Musik und Worte bekannte Persönlichkeiten bei den Ausflügen in die Tatra in der 2. Hälfte des 19. Jh. begleiteten. In Zakopane gibt es noch das Haus seiner Familie, die sog. Sabała-Hütte. Wir empfehlen außerdem Tischnerówka in Łopuszna – ein kleines Museum, das an den Pater Józef Tischner erinnert.

Die Kunstliebhaber sollten die Włodzimierz und Jerzy Kulczycki-Galerie oder die Władysław-Hasior-Galerie besuchen. Diejenigen wiederum, die sich für die gegenwärtige Kultur der Region interessieren – das Bukowiańskie Kulturzentrum „Volkshaus”. Die Suche der Spuren der Denkmäler der lokalen Technik führt uns in das Museum der Drucktechnik in Nowy Targ.

Und zum Abschluss unserer „Reise” durch die Museen von Podhale die Perle der Region – Oscypek! Im Oscypek-Museum von Zakopane können Sie nicht nur verschiedene Sorten probieren, sondern auch eigenhändig den berühmten Bergkäse zubereiten. Guten Appetit!

Aktive Erholung am Fuße der Tatra

Die Region Podhale ist ein echtes Paradies für die Fans der aktiven Freizeitgestaltung – von den passionierten Bergwanderern bis hin zu jenen, die gerne ihren Spaß auf Skipisten erleben. Etwas für sich finden hier auch jene, die die Gegend auf dem Fahrrad kennenlernen möchten oder sich für eine Kajaktour interessieren. Wenn schon Berge dann auch Bergwanderwege! Die Tatra hat den Fans von Spaziergängen, Natur und schöner Landschaft auf diesem Gebiet viel zu bieten. Je nach Schwierigkeitsgrad empfehlen wir: den roten Weg Toporowa Cyrhla – Meeresauge,  Meeresauge – Rysy, den gelben Weg Murowaniec – Tal Pięciu Stawów, den Weg Pod Reglami, den grünen Weg durch das Chochołowska-Tal, den grünen Weg durch Kościeliska-Tal und die Route des Chochołów-Aufstandes (eine großartige Alternative für die populären, von den Touristen belagerten Strecken). Den erfahrenen Bergsteigern empfehlen wir: Kościelce, Mnich, Kazalnica Mięguszowiecka und Zamarła Turnia.

Mehrere Wanderwege sind für Fahrradausflüge zugelassen (z.B. Chochołowska-Tal bis zur Berghütte oder der Weg Pod Reglami). Außerhalb der Tatra besonders bemerkenswert ist VeloDunajec, ein 237 km langer Radwanderweg, der zwischen Zakopane und Wietrzychowice verläuft, mit besonders malerischen Strecken, vor allem auf dem Abschnitt Tatra - Nowy Targ. Eine ausgezeichnete Alternative bildet auch die Route Rund um die Tatra, ein Geschichts-, Kultur- und Naturradweg von 250 km Länge.

Wie es sich für die „Winterhauptstadt Polens” gehört bieten Zakopane und Umgebung den Fans der Wintersportarten jede Menge Attraktionen. Die Skilangläufer können die Vorzüge der Gebiete Kościelisko-Chotarz, Gubałówka, bzw. die Umgebung der Ski-Schanzen von Zakopane, den Flugplatz in Nowy Targ, Poronin und Białka Tatrzańska genießen. Für die Liebhaber von Skitouren wiederum am wichtigsten sind die richtige Schneedecke in der Tatra und natürlich die gute Sicht, um die schönen Aufgänge und Abfahrten in vollen Zügen genießen zu können. Die Fans von Ski- und Snowboardfahrten wiederum werden sicherlich von den Pisten in Białka Tatrzańska und Bukowina Tatrzańska begeistert sein. Der Aufenthalt in der Hauptstadt des Skifahrens ist außerdem eine gute Gelegenheit, um an einer echten Goralen-Pferdeschlittenfahrt oder an einer Hundeschlittenfahrt teilzunehmen.

Eine spannende Form der Aktivität ist das Entdecken der Tatra-Höhlen, von denen es hier sehr viele gibt. Dies ist jedoch eine Beschäftigung für wenige Touristen, denn man braucht dazu spezielle Ausrüstung und Erlaubnis.

Goralen-Folklore griffbereit

Was kann man Interessantes in Podhale machen? Möglichkeiten gibt es jede Menge, was an dem außerordentlich reichen Kultur- und Freizeitangebot dieser Region liegt. Es genügt nur ein Blick auf die Liste der Festivals und Events, die hier stattfinden! Zu den wichtigsten gehört das einwöchige Internationale Festival der Folklore der Bergregionen, bei dem in zahlreichen künstlerischen Auftritten die Schönheit der Volkstradition aus der ganzen Welt veranschaulicht wird. Die Kinofans können die „Treffen mit dem Berg-Film” oder das „Festival der Filme über Kunst” in Zakopane besuchen oder das Repertoire des dortigen Sommerkinos in Anspruch nehmen. Musikfans werden sich sicherlich für die Musikevents interessieren, darunter die besonders spannenden wie Jazz-Frühling von Zakopane, Internationales Festival der Orgel- und Kammermusik oder Musik auf den Gipfeln– Internationales Festival der Kammermusik. Andere interessante Veranstaltungen sind das Literaturfestival von Zakopane, Zakopane-Tage, Tatrzańskie Wici (fünf Gemeinden organisieren Events, die für die Kultur der Tatra werben), Goralen-Karneval in Bukowina Tatrzańska (veranstaltet werden dann u.a. kumoterki – ein Schlittenrennen der Paare, die in traditionelle Trachten gekleidet sind. Rennen von Pferdegespannen veranstalten außerdem – wenn es die Wetterbedingungen zulassen die Gemeinden Biały Dunajec, Kościelisko, Szaflary und Poronin), Sabałowe Bajania in Bukowina Tatrzańska (musikalisches Festival der Polnischen Folklore) oder Podhale-Markt in Nowy Targ. Und sollte es zur gegebenen Zeit ausnahmsweise keines der genannten Events stattfinden, kann man immer noch die Kunstgalerie BWA Jatki in Nowy Targ, das Witkacy-Theater, das Unterhaltungstheater RZT Szymaszkowa oder die Städtische Graf Władysław-Zamoyski-Kunstgalerie in Zakopane besuchen.

Podhale bietet den Touristen auch eine Reihe weiterer Attraktionen, dazu zählen gewiss die Thermalbäder, Schwimmbäder und Aqua-Parks, von denen es am Fuße der Tatra auf jeden Fall nicht mangelt! Die Rede ist hier von der berühmten Therme Bania in Białka Tatrzańska, in Bukowina Tatrzańska, Szaflary, Chochołów oder vom Freibad Szymoszkowa. Zakopane lädt Sie außerdem ein zum Aqua Park, auf die Schwerkraft-Rutsche in Gubałówa, zum nahegelegen „Snow Zabawa”, zum Sessellift auf Wielka Krokiew oder zum „Snowtubing Gigant Zakopane”. Wie man sieht, Attraktionen für Kinder und Erwachsene gibt es hier jede Menge! Wenn man einen Ausflug nach Zakopane plant, sollte man sich auch den Kalender der hier regelmäßig veranstalteten Skisprungwettbewerben anschauen – dies wäre eine gute Gelegenheit, der polnischen Mannschaft bei ihren Flügen zuzusehen.

Wenn Sie etwas für den Körper und die Seele suchen – unternehmen Sie doch einen abendlichen Spaziergang durch die Fußgängerzone von Zakopane, ul. Krupówki. Sie finden hier Goralen-Raststätten, in denen Sie die traditionelle Musik hören, lokale Getränke probieren und die Gerichte der regionalen Küche kennenlernen können. Die hier servierten Suppen heißen Kwaśnica, Czosnianka (wie der polnische Name hindeutet, einer der Hauptzutaten ist Knoblauch), Zoproska oder Bryjka (zähflüssiges Gericht, eine Verbindung aus Mehl und Grieß, mit zerlassenem Fett serviert). In den regionalen Gaststätten finden Sie außerdem Hauptgerichte wie die Kartoffelklöße Tarcioki, bzw. Hałuski und Moskole (gebackene Fladen aus Kartoffeln und Mehl) sowie Lammfleisch aus Podhale. Bei einem Besuch in Podhale müssen Sie unbedingt die regionalen Käsesorten probieren: Oscypek, Bryndza und Bundz (aus Schafsmilch), Pucok und Gołka (aus Kuhmilch) sowie Żętyca – Molke aus Schafsmilch. Und zum Nachtisch – das berühmte Eis von Nowy Targ, das Sie am hiesigen Marktplatz kaufen können. 

Der Aufenthalt in Podhale bietet die Möglichkeit, der lebendigen regionalen Kultur zu begegnen. Angefangen mit dem Zakopane-Stil, der in den 1890er Jahren von Stanisław Witkiewicz etabliert wurde, über zahlreiche Gruppen, die Volkslieder und regionale Traditionen pflegen, bis hin zu den Goralen-Trachten und der charakteristischen Mundart, die man nur an diesem Ort hören kann.
Wie man das Angenehme mit dem Nützlichen verbindet und Podhale aktiv bereist? Zur Auswahl stehen uns mehrere Routen, besonders empfehlenswert ist dabei die Route der Holzarchitektur von Małopolska. Eine ihrer vier Abschnitte führt durch Arwa, Podhale, Zips und Pieninen, bietet dabei die Möglichkeit, die schönsten Holzdenkmäler dieser Region zu bewundern. Beim Aufenthalt in Zakopane sollte man die Route des Zakopane-Stils in Betracht ziehen, die nicht nur für Architekturfans zu einem spannenden Abenteuer werden kann. Und vielleicht die Oscypek-Route? Wenn Sie den Unterschied zwischen Bundz und Bryndza nicht kennen, dann wird es die höchste Zeit sein, regionale Käsesorten direkt in der Hirtenhütte zu probieren! Den Fans von Zakopane empfehlen wir die Route der Herausragenden Bewohner von Zakopane, die die um die Stadt verdienten Persönlichkeiten ehrt sowie die  Zamoyski-Route (dank den QR-Codes, die Sie entlang der Route finden, können Sie einiges über die Verdienste des Grafen auf dem Display Ihres Smartphones oder Tabletts lesen). Die Fans der Sakralarchitektur, die die Gemeinde Biały Dunajec besuchen, laden wir auf die Wojciech-Kułach- Wawrzyńcok-Route ein – gewidmet einem Volksbildhauer aus Podhale, der Werke in Holz und in Stein schuf.

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