Winter in der Region Małopolska

Winter in der Region Małopolska

Krajobraz zimowy gór pokrytych śniegiem
Małopolska fasziniert zu jeder Jahreszeit. Im Winter, wenn es genug Schnee gibt, sind hier zahlreiche Skianlagen offen. Auf Fans von Langlauf warten gepflegte Loipen. Denjenigen wiederum, die sich vor dem winterlichen Wetter lieber in der Wärme verstecken, empfehlen wir regionale Gaststätten und Thermen, in denen man sich aufwärmen kann. Der Winter in Małopolska das ist auch die nirgendwo sonst bekannte Stimmung und liebevoll gepflegte Traditionen.

Weißer Wahnsinn

Wissen Sie, dass es in Małopolska mehr als 150 km Skipisten gibt? In unserer Datenbank haben wir rund 58 Stationen und Skianlagen, die sowohl den Anfängern als auch professionellen Skifahrern die entsprechende Infrastruktur und Bedingungen bieten. Gleich 17 Skistationen von Podhale, Zips und Pieninen haben ihre Kräfte unter dem Schild Tatry Super Ski vereint und stellen die Pisten mit einem gemeinsamen Skipass zur Verfügung. Es ist das größte Projekt der Ski-Branche in Polen. Ein Jahresticket für 365 Tage und alle ihre Stationen bietet Grupa Pingwina. In Małopolska sind es Słotwiny Arena, Czarny Groń, Kasina Ski&Bike Park. Finden Sie etwas für sich! 

Eine andere Form der winterlichen Skiaktivität bildet der Langlauf. Auf diese Sportart spezialisiert sich die Gemeinde Nowy Targ. Sobald die Bedingungen gut sind, werden folgende Loipen vorbereitet: Auf dem Flugplatz im Bereich des Naturschutzgebietes „Bór na Czerwonem”, „Bor Kombinacki” und "Na Kole" neben der Städtischen Eislaufhalle. Neu hinzugekommen ist 2020 das Langlaufzentrum in Klikuszowa. Langlaufen kann man auch in der Gemeinde Sękowa, die das Projekt „Schneerouten durch die Wälder” bereitstellt.

Bergwege, die im Sommer gern besucht werden, lassen sich auch im Winter auf Schneeschuhen bewältigen, vor allem, wenn man Routen wählt, die durch gleichmäßige Bergrücken verlaufen, bzw. in Form von Skitouren – wo es lange Abfahrten gibt.

Kolaż zdjęć narciarskich

Kurhäuser und Thermen

Diejenigen, die nicht Skifahren oder andere und ruhigere Freizeitbeschäftigungsarten bevorzugen, können die Kurorte besuchen, die mit Erholung in den Kurparks locken. In Krynica–Zdrój, Rabka–Zdrój, Wysowa, Szczawnica, Piwniczna oder Muszyna finden wir nicht nur frische Luft, sondern auch Fitness unter freiem Himmel, Trinkhallen, Spazierwege und Eisbahnen. Spaziergänge durch Alleen oder Naturpfade, Verkostung von Quellenwasser oder Bäder in den Wasserbecken verleihen den Fans einer solchen Erholungsart jede Menge Energie und Gesundheit.

Die Region Małopolska ist für ihre geothermische Quellen und die in ihrer Nachbarschaft gebauten Thermalbecken bekannt. Hier nämlich können wir uns im Winter entspannen, aufwärmen und auch aktiv die Zeit verbringen, diesmal nicht im Schnee. Es ist auch eine empfehlenswerte Form der Aktivität nach den Aktivitäten auf der Piste, die uns dabei hilft, die Kräfte zu regenerieren. Besonders günstig erweist sich hier die Lage der Thermen – sie alle liegen in Podhale, sehr nah an den Skipisten. Besuchen Sie Szaflary, mit der Therme Gorący Potok und den Thermalbädern Szaflary, die Anlage BUKOVINA in Bukowina Tatrzańska, die Thermen Chochołowskie in Chochołów oder die Thermen Bania in Białka Tatrzańska.

Gaststätten

Neue Kräfte tanken und sich aufwärmen kann man auch in den stimmungsvollen regionalen Gaststätten, wo zusätzlich ein Fest für die Sinne auf uns wartet. Der Geschmack, der Duft und das Aussehen der für die Region Małopolska charakteristischen Gerichte verdrehen einem im positiven Sinne den Kopf. Vor allem dann, wenn sie von einem erlesenen Getränk begleitet werden. Wir empfehlen vor allem Gaststätten, die sich auf der Feinschmeckerroute von Małopolska befinden und in die Route das "Feinschmeckerdorf von Małopolska" eingetragen sind. Beim guten Essen braucht man selbst vor dem stärksten Winter keine Angst zu haben!

Die Magie Weihnachtens

Ende November, wenn der Abend schnell kommt und lange dauert, wird Krakau weihnachtlich beleuchtet. Man kann dann festlich geschmückte Christbäume sehen und der Hauptmarkt befüllt sich mit Ständen mit jeder Menge Kunsthandwerk, Geschenken, Weihnachtsschmuck, duftenden Lebkuchen sowie regionalem Essen, begleitet vom Galizischen Glühwein. Der Krakauer Weihnachtsmarkt bildet mittlerweile ein festes Element der winterlichen Landschaft von Krakau. 2007 kam er in die in Italien veröffentlichte Publikation über die interessantesten Weihnachtsmärkte von Europa, im Jahr 2012 wiederum erklärte der ausländische Sender CNN Travel Krakau zur besten Stadt, um Weihnachten zu verbringen.

In der Regel findet wird um den 6. Dezember herum auf dem Markt von Podgórze an den Wochenenden der Weihnachtsmarkt der Außergewöhnlichen Dinger veranstaltet, das heißt Stände mit Kunsthandwerk, Konzerte auf der Bühne sowie Workshops. Die größte Attraktion des Marktes bildet ein viktorianisches Karussell, das sich bei Klängen einer historischen Drehorgel bewegt und sowohl den Kindern als auch den erwachsenen Besuchern von Podgórze jede Menge Freude bereitet.

Kolaż trzech zdjęć: chłopczyk w stroju góralskim z anielskimi skrzydłami, jarmark bożonarodzeniowy w Krakowie i szopki krakowskie

Die Zeit um den 6. Dezember herum gilt außerdem als die Zeit der Engel. Jedes Jahr am ersten Wochenende nach dem Nikolaustag kommen nach Lanckorona Engel aus allen Teilen der Welt und des Himmels "zugeflogen", um sich beim Festival „Engel in der Stadt” zu treffen. Die Idee des Festivals von Lanckorona bildet das gemeinsame Feiern und Öffnen der menschlichen Herzen. Man wird dabei auf die Tatsache aufmerksam, dass es um uns herum Menschen gibt, die voller Güte und Engagements sind, die Bedürftigen helfen, ihre Zeit opfern, gute Energie, Ideen und Begabung mit anderen teilen. Das Event begleitet ein Treffen der Engel, der Kunsthandwerkermarkt, Ausstellungen, Konzerte sowie Kunstworkshops, zu den Höhepunkten des Festivals gehört außerdem die feierliche Verleihung des Titels „Der Engel von Lanckorona”.

In Krakau gibt es eine einmalige Tradition, die sog. Krakauer Weihnachtskrippen zu bauen, deren Anfänge in das frühen 19. Jh. zurückreichen, als die Maurer aus den Krakauer Stadtrandbezirken im Winter, wenn die Bausaison stagnierte, nach anderen Beschäftigungs- und Erwerbsquellen suchen mussten. Seit den 1930er Jahren am ersten Donnerstag im Dezember findet ein Krippenwettbewerb unter der Schirmherrschaft des Museums der Stadt Krakau statt. In den Morgenstunden, meistens beim leichten Nebel, tragen die Teilnehmer des Wettbewerbs ihre Kunstwerke zum Mickiewicz-Denkmal auf dem Markt. Die Krippen müssen unbedingt Elemente der historischen Architektur der Stadt enthalten. Man kann sie auch in der Wettbewerbsausstellung der Krakauer Weihnachtskrippen in Celestat – einer Abteilung des Museums der Stadt Krakau bewundern. In diesem Jahr hat der Wettbewerb eine etwas andere Form.

Jedes Jahr vor dem Heiligabend verwandelt sich der Markt von Krakau in einen großen Tisch für die Armen, Obdachlosen und Alleinstehenden. Es gehört mittlerweile zur Tradition, dass die Krakauer Kaufleute und Restaurantbesitzer unter der Leitung von Jan Kościuszko mit den Bedürftigen all das teilen, was auf dem Weihnachtstisch nicht fehlen darf. Der Geist von Weihnachten verbindet die Menschen und öffnet die Herzen. Auf alle Interessierte warten eine warme Mahlzeit, ein Weihnachtspäckchen und kostenlose medizinische Hilfe. Der Heiligabend für Bedürftige auf dem Großen Markt von Krakau findet seit über 20 Jahren statt.

Kolaż zdjęć: grupy górali tańczących na scenie oraz parada gazdowska

In der Weihnachtszeit dürfen weder Gesänge noch die Musik fehlen. Das traditionelle Sternsingen beginnt nach dem Stephansfest und dauert bis zum Dreikönigsfest, doch die Weihnachtslieder kann man sogar bis zum Fest Maria Lichtmess am 2. Februar hören. An vielen Orten besteht noch die Tradition der Sternsinger, die von Haus zu Haus ziehen. Hirten mit der Krippe, Herodes, manchmal begleitet von einem Untier, Turoń genannt oder einer Ziege, Drei Könige mit dem Stern - der Tradition gemäß müssen es verkleidete Männer sein. Die Sternsinger kann man während des Festivals der Sternsinger von Małopolska „Um den Stern von Lipnica” sehen. Es ist ein außergewöhnliches Sternsingertreffen, an dem Kinder-, Jugend- und Erwachsenengruppen teilnehmen. Die Kinder- und Jugendgruppen rivalisieren um die Qualifizierung zur Teilnahme an dem Gesamtpolnischen Treffen der Kinder- und Jugend-Sternsingergruppen „Hirten-Sternsinger” in Podegrodzie, die Erwachsenen wiederum um die Teilnahme an dem Gesamtpolnischen Wettbewerb der Sternsinger-Gruppen „Goralen-Karneval” in Bukowina Tatrzańska.

In der katholischen Kirche wird das Fest der Erscheinung des Herren am 6. Januar gefeiert. Der Tradition zufolge ist dies der Tag der Anbetung der drei Könige. Seit einigen Jahren wird in Krakau ein farbenfroher Umzug der Drei Könige veranstaltet, der durch die Straßen der Stadt zieht. Für die Teilnehmer werden Papierkronen und Liedertexte bereitgestellt, die die Veranstalter während des Umzugs verteilen. Jeder Teil des Umzugs, der in einem anderen Bereich der Stadt startet, symbolisiert einen anderen biblischen König. Mit fröhlichem Gesang und unter Begleitung von Musikinstrumenten begeben sich die Teilnehmer bis zum Großen Markt, wo sie gemeinsam das Christuskind anbeten. Ähnliche Umzüge werden auch in anderen Städten Polens und der Welt veranstaltet. 

Jedes Jahr werden in den Gemeinden von Podhale in der Zeit der Winterferien Goralen-Umzüge veranstaltet. Es handelt sich dabei um die traditionelle Vorführung der Pferdeschlitten, gelenkt von Vertretern der Goralen-Familien, die in festliche regionale Trachten gekleidet sind. Es ist ein farbenfrohes Event, das zahlreiche Besucher anlockt. Die Vorbereitungen für den Umzug dauern mindestens mehrere Tage und erfordern die Beteiligung aller Hausbewohner. Man muss doch für die Pferde sorgen und das ganze Gespann entsprechend vorbereiten. Die älteren Goralen achten dabei, dass die Jugend in die Traditionen von Podhale eingeweiht wird. Neben der Vorführung der Schlitten finden zahlreiche Wettbewerbe statt, was nicht selten jede Menge Geschicklichkeit und Mut erfordert. Eine Form des Wettbewerbs sind kumoterki, d.h. ein Rennen von Goralen-Paaren, das sich auf die Tradition bezieht, dass die Paten - hier „kumotry” genannt, Neugeborene zur Taufe auf kleinen Holzschlitten brachten. Gelenkt wird das Gespann von einem Mann, dem „kumoter”, bei dem es sich um einen gebürtigen Goralen handeln muss, während sein Weib, die „kumoterka”, sich fest an dem Schlitten hält und mit dem ganzen Körper balanciert, damit das Gespann nicht aus der Bahn kommt. Dennoch sind spektakuläre Stürze nicht selten. Eine sehr gute körperliche Form erfordern auch Skiring und Ski-Skiring. Beim Skiring fährt der Skifahrer hinter dem Pferd, das er gleichzeitig lenkt, beim Ski-Skiring wiederum versucht er, sich auf den Skiern hinter einem laufenden Pferd zu halten, auf dem ein Reiter sitzt.

In Bukowina Tatrzańska wird seit über 50 Jahren im Winter ein Fest veranstaltet, das den Namen „Goralen-Karneval” trägt. Vier Tage lang können die Zuschauer alles sehen, was bei der Goralen-Folklore am besten ist. Während dieser Veranstaltung stellen sich regionale Bands und Volksmusikensembles vor, es finden Wettbewerbe der Sternsinger und Tanzwettbewerbe statt, wie etwa im Räubertanz und der Tanzpaare aus ganz Podhale, der Zips und Arwa. Zu rechnen ist es auch mit Kunsthandwerkausstellungen, bei denen Schnitzer, Kunstmöbelbauer, Metall- und Lederkünstler, Glasmaler und Klöpplerinnen ihr Können unter Beweis stellen. Es gibt auch Vorführungen der Tatra-Hirtenhunde.

Multimedia